<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>kompuglobalhypermeganet</title>
	<atom:link href="http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://kompuglobalhypermega.net</link>
	<description>Von Kuriosem, Erlebtem, Musik und unkonstruktiven Gedanken</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Feb 2012 20:04:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Das Lass mal machen-Phänomen</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=57</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=57#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 20:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luxa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kompuglobalhypermega.net/?p=57</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht kennt Ihr es ja auch: Irgendjemand spinnt herum, macht irgendeinen aberwitzig klingenden Vorschlag, sei es, in Unterwäsche einen Spaziergang zu unternehmen oder einfach mal eben spontan nach Dänemark zu fahren, um einen Hot Dog zu essen. Alle beginnen zu lachen, einer sagt grinsend „Lass mal machen“ (oder etwas Synonymes) und irgendwer sagt „Lass mal...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=57">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht kennt Ihr es ja auch:<br />
Irgendjemand spinnt herum, macht irgendeinen aberwitzig klingenden Vorschlag, sei es, in Unterwäsche einen Spaziergang zu unternehmen oder einfach mal eben spontan nach Dänemark zu fahren, um einen Hot Dog zu essen.<br />
Alle beginnen zu lachen, einer sagt grinsend „Lass mal machen“ (oder etwas Synonymes) und irgendwer sagt „Lass mal echt!“ … und dann beginnt das Abenteuer.<span id="more-57"></span></p>
<p>Aber von Anfang an – Hallo, ich bin Luxa, Falkos Verlobte und Kumpanin in allen Schandtaten, die uns so in den Sinn kommen und gedenke, in diesem Blog ein wenig mitzumischen.<br />
In einer eher ungewöhnlichen Familie aufgewachsen gelangte ich zu der festen Überzeugung, dass nahezu alles irgendwie möglich und machbar ist – man muss nur wollen und ein wenig kreativ sein.<br />
Daher bin ich sehr anfällig für das Lass-mal-machen-Phänomen, begonnen bei Klingelstreichen über zum spontanen Umräumen eines Zimmers bis hin zum Kurztrip zur dänischen Hot Dog-Bude.</p>
<p>Simpelstes Beispiel ist, wie Falko und ich an unseren Sessel kamen.<br />
Er stand, klatschnass und von weiteren Möbeln umgeben, vor dem Haus, in dem meine Großmutter früher gewohnt hat, in einer Querstraße zu meinem eigentlichen Weg – und es war Liebe auf den ersten Blick.<br />
Problem:<br />
Er war nass. Es war Nachmittag, es sah nach weiterem Regen aus, und mein werter Verlobter hatte am Tag zuvor eine Operation und war dementsprechend Matsche.<br />
Aber dieser Sessel … er stand dort und sah so unglaublich bequem aus, dass ich mich darauf setzte, obwohl er so nass war – und ab da wusste ich, ich will ihn haben.<br />
Handy gezückt (Uralt-Modell), ein paar Tasten und ein „Schatz, wie fit bist du?“</p>
<p>Mums Hilfe erbitten.<br />
Den Getreuen meiner sehr schwangeren Schwester ins Boot holen und bestechen.<br />
Den Sessel selbst erst einmal hundert Meter weit bekommen – ich dachte eigentlich, ich krieg ihn allein bis zu Mum, und wäre nicht die Straße im Weg gewesen, hätte das auch funktioniert. … nun ja, die verwirrten Gesichter der Autofahrer, die den Anblick einer junge Frau auf einem Sessel mitten auf dem Bürgersteig wohl eher ungewohnt fanden, waren es wert.<br />
Jetzt steht er im Schlafzimmer. Trocken, sauber, und <em>kolossalst</em> bequem.</p>
<p>Und alle sind glücklich.</p>
<p>Die Leute von der Abholfirma, weil sie weniger Arbeit für das gleiche Geld haben.<br />
Der Freund meiner Schwester, weil er bekocht wird – und meine Schwester, die sich wahrscheinlich einfach mit einlädt.<br />
Falko und ich, weil wir unseren Sessel haben und wieder etwas von unserer Liste streichen konnten.<br />
Und Mum, weil ihr Keller nun ein bisschen leerer ist.<br />
Warum das?</p>
<p>Nun, eigentlich wollte ich mich lediglich nach einem Luftentfeuchter umschauen. Auf dem Weg durch den Markt entdeckte ich dann gleich noch ein paar Kleinigkeiten, die im Haushalt hier sowieso noch fehlten. Das Geld war gerade mehr oder weniger übrig, also mitgenommen.<br />
Und Mum meinte dann so im Laufe der Unterhaltung, ob wir noch Verwendung für dieses oder jenes hätten …</p>
<p>Falkos verdutzte Reaktion, als ich ihm berichtete, ich hätte nicht nur den Luftentfeuchter besorgt, sondern gleich noch den Sessel unserer Träume, zwei Lattenroste, zwei Matratzen, einen Käseschneider und einen Trichter, und das alles für knapp 20 Euro, war sehr amüsant.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=57</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Restaurantwerbung, die stutzig macht</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=43</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=43#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 18:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kompuglobalhypermega.net/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[Manch Tafel vor Stätten der Speisung gegen Entgelt rufen doch Verwunderung hervor: Hier werden ganz offensichtlich die Nudeln einzeln angeboten &#8211; und das zu horrenden Preisen. Aber doch macht es neugierig, um was für gewaltige, kostspielige Nudeln es sich wohl handeln muss. Dazu noch ein Salat zu jeder Nudel? &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=43">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manch Tafel vor Stätten der Speisung gegen Entgelt rufen doch Verwunderung hervor:</p>
<p><a href="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/12052011037.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-44" title="Restaurantwerbung 1" src="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/12052011037-225x300.jpg" alt="Jede Nudel mit Salat 5,-" width="225" height="300" /></a>Hier werden ganz offensichtlich die Nudeln einzeln angeboten &#8211; und das zu horrenden Preisen.</p>
<p>Aber doch macht es neugierig, um was für gewaltige, kostspielige Nudeln es sich wohl handeln muss.</p>
<p>Dazu noch ein Salat zu jeder Nudel?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p><a href="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/25052011047.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-45" title="Restaurantwerbung 2" src="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/25052011047-225x300.jpg" alt="Heute Schnutzel. Tag mit Pommes und Salat 6,50" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">Offensichtlich gibt es &#8220;heute&#8221; Schnitzel. Soweit, so gut.</p>
<p style="text-align: right;">Aber der Tag mit Pommes und Salat? Klingt doch eher verwunderlich. Wie schmeckt bitte ein Tag?</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/25052011048.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-46" title="Restaurantwerbung 3" src="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/25052011048-225x300.jpg" alt="Heute Pizza Tag. Jede Große 5,-" width="225" height="300" /></a>Heute Pizza Tag. Okay mit Phantasie: Ein Aktionstag, an dem es Pizzen günstiger gibt. Aber eindeutig ist schon das nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Und wie bitte? Jede Große 5 Euro? Meine Große gebe ich nicht her! *festklammer*</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/02062011049.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-47" title="Restaurantwerbung 4" src="http://kompuglobalhypermega.net/wp-content/uploads/2011/06/02062011049-225x300.jpg" alt="Angebot: Pangasius oder Matjes mit 7,90 Bratkartoffeln" width="225" height="300" /></a>Und das schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus:</p>
<p style="text-align: right;">Pangasius oder Matjesfilet mit 7,90 Bratkartoffeln.</p>
<p style="text-align: right;">1. Wiebitte? Ein ganzer Fisch? Okay, manchmal gibt es das, aber nicht hier. Die servieren allerhöchstens gefrorene Filets. Das ist ein Imbiss.</p>
<p style="text-align: right;">2.  Das ist doch wohl die Höhe: Zu dem Preis mal eben exakt 7,90 Bratkartoffeln? Und überhaupt: Wie misst man Zehntel-Bratkartoffeln?</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">Und nebenan nicht viel besser. Das Wiener Schnitzel hat offensichtlich Preis nur auf Nachfrage, Die Pommes sind bei 7,80 für die Portion hoffentlich vergoldet und ob die 7,50 für die Scharfe, für die Kohlpfanne oder für beides gilt, bleibt wohl dem Zufall überlassen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=43</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Widerspenstigen Enthemmung</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=34</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=34#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 17:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kompuglobalhypermega.net/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[Ein Nachruf auf das Community-Treffen 2010 von www.hpffa.de Es war schon sehr, sehr spät. Eigentlich zu spät. Nachts um eins, nach geschlagenen elf Stunden Autobahn. Und was war der Lohn des ganzen? Ein dunkles Gebäude weit, weit weg von allem, tief, im entlegensten Sachsen-Anhalt, dem Land der Frühaufsteher (zumindest laut dem Schild an der Autobahn)....<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=34">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Nachruf auf das Community-Treffen 2010 von www.hpffa.de</em></p>
<p>Es war schon sehr, sehr spät. Eigentlich zu spät. Nachts um eins, nach geschlagenen elf Stunden Autobahn.</p>
<p>Und was war der Lohn des ganzen? Ein dunkles Gebäude weit, weit weg von allem, tief, im entlegensten Sachsen-Anhalt, dem Land der Frühaufsteher (zumindest laut dem Schild an der Autobahn). Und wer stand davor? Zwei Leute, die man vorher noch nie gesehen, aber sofort erkannt hatte.</p>
<p>Man kapiert gar nicht was grade passiert, begrüßt die Leute als Altbekannte. Wird zusammen mit seiner geschätzten Begleiterin über unbefestigte Wege an dunklen Mauern entlang über nasses Gras in ein Haus geführt. Ehe man sichs versieht ist man drin im Wahnsinn und weiß es gar nicht zu schätzen.</p>
<p>Es ist schon spät, die anderen Mitbewohner für die nächsten Tage schlafen schon. Doch man selbst will grad gar nicht mehr an Schlaf denken, sitzt da und redet über irgend etwas. Kriegt eine Erzählung zu hören über die bereits verpassten Stunden des Treffens, Pizza wird einem zu frühester Stunde serviert.  Irgendwann kommt dann eine der übrigen Anwesenden aus dem Bett gekrochen, man sitzt weiter in der Küche und redet. Auch der ambitionierte Vorschlag, man solle sich doch mal langsam ins Bett bewegen führt nur dazu, dass die Unterhaltung in den Betten im Unisex-Schlafraum weitergeführt wird.</p>
<p>Man fängt langsam an zu begreifen, auf was für eine Veranstaltung man sich eingelassen hat, als die gestandene Organisatorin kreischend in ihrem Schlafsack aufspringt, nachdem jemand nur das Wort &#8220;Spinne&#8221; fallen gelassen hat. Es sollten fünf Tage mit wenig Schlaf, extrem viel Spaß, einer Unmenge Fettnäpfchen und einem beängstigenden Grad von Enthemmung werden.<span id="more-34"></span></p>
<p>Meine Güte &#8211; Details mögen einem gar nicht mehr einfallen. Vielleicht hat man sie auch nur verdrängt, womöglich zum besseren&#8230;<br />
Doch was schnell auffiel ist, wie ruhig eine noch so lustige Gruppe von Menschen plötzlich werden kann, wenn die beiden gesprächigsten Damen unterwegs sind um den letzten Mohikaner abzuholen. Eine wunderbar schreckliche Stille breitet sich in der Küche aus, alle Versuche sie zu brechen in wenigen Minuten aufgegeben.</p>
<p>Bis jemand der verhängnisvollen Vorschlag machte, man könne doch mal &#8220;Stadt, Land, Fluss&#8221; mit alternativen (und sehr absurden) Begriffen spielen, worauf das Unheil seinen Lauf nahm.</p>
<p><em>Oh mein Gott, wir müssen Sex haben, um hier rauszukommen!</em></p>
<p>Zweifellos der Gipfel der Unterhaltung und der Bodensatz des guten Geschmacks trafen in den Versuchen des Improvisationstheaters zusammen. Doch was will man erwarten, bei einer solchen Ansammlung von Menschen und dieser Betätigung? Da passiert es ganz schnell mal, dass zwei eifersüchtig unter einem Bett liegen (&#8220;Was machst du denn hier?&#8221; &#8220;Ja ich war eben noch da oben!&#8221; &#8220;Ja ich doch auch!&#8221;); dass eine Museumsbank zum Schlafen missbraucht wird, eine Besenkammer bis zum Beischlaf verschlossen bleibt, eine Ameise beigesetzt und ein gewaltiger rosa Elefant angebetet wird. Ein mehrfaches Massenmassaker, eine Bloody Mary im gebrauchten Sarg, oder ein Besuch bei Ikea; nichts was es nicht gegeben hätte.</p>
<p><em>Eugen, Hugo und Betty</em></p>
<p>Sie hören es alle drei nicht gerne, aber psst &#8230; die drei sind imaginär! OK außer Hugo. der ist ein Stofftier (Nicht weinen Hugo&#8230; Ich habs doch nicht so gemeint &#8230;) Aber doch waren sie immer da. Vor allem Betty, die der Imagination einer Abwesenden entsprungen war&#8230;</p>
<p><em>Fettnäpfchen in Massen oder: Was hab ich da grade gesagt?</em></p>
<p>Mit der Zeit fährt das eigene Gehirn runter und mindestens der Autor dieser Zeilen rutschte in einen meditativen Geisteszustand in dem er nicht mehr in der Lage war vor dem Reden zu denken. Verbunden mit dem langsamen Abrutschen der Moral führte dies mit fortschreitender Zeit zu für das Umfeld amüsanten aber für den Sprecher eher störenden Aussagen, die alle grundsätzlich missinterpretiert werden konnten und auch wurden.</p>
<p><em>Was bleibt?</em></p>
<p>Natürlich können dies nur einzelne Eindrücke sein, doch eines bleibt am Ende: Die Erinnerung an schöne und witzige fünf Tage, die sich absolut gelohnt haben. Die Leute, die man vorher nur von Mails, Chats oder allerhöchstens vom Telefon her kannte, haben sich am Ende fast komplett als genauso sympathisch aber noch ein wenig verrückter herausgestellt als man vorher dachte. Auch konnte man so wichtige Gefühle wie blanken Hass in echt noch vertiefen. Doch schlussendlich stellte sich heraus, dass sogar die Leute, die man glaubt zu hassen irgendwo Menschen sind die einem im Zweifel als Gesellschaft wesentlich lieber sind als irgendwelche Leute von der Straße.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=34</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Livemusik &#8211; heute: Joanna Newsom</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=26</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=26#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 21:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kompuglobalhypermega.net/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[Es sind Leute wie du und ich, die die wahren Helden sind. Leute, die mit dir reden, als wären Sie keine Weltstars, Leute die einzigartige Dinge tun, wunderbare Musik machen, und trotzdem ganz normal sind. Es sind Leute wie Joanna Newsom, die einem die Hoffnung in die Menschheit zurückgeben. Es ist Sonntag Abend, das Kampnagel...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=26">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind Leute wie du und ich, die die wahren Helden sind. Leute, die mit dir reden, als wären Sie keine Weltstars, Leute die einzigartige Dinge tun, wunderbare Musik machen, und trotzdem ganz normal sind. Es sind Leute wie Joanna Newsom, die einem die Hoffnung in die Menschheit zurückgeben.</p>
<p>Es ist Sonntag Abend, das Kampnagel K6 bis auf den letzten Platz gefüllt. 1500 Leute zahlen über 30 Euro Eintritt, um sich den Auftritt von Joanna Newsom anzuhören. Es ist auch ein solches Publikum, das einem die Hoffnung erhalten, dass der Musikgeschmack noch vorhanden ist, das Kulturbewusstsein.</p>
<p>Was ist Joanna Newsom? Joanna Newsom ist eine junge US-Amerikanerin, die sich an der Spitze der Individualmusik bewegt. Niemand auf dieser Welt macht auch nur ähnliche Musik, und das ist ihr Erfolg. Moment, warum Erfolg? Gibt es nicht viele solche Leute, die Abend für Abend in verrauchten Cafés auftreten und trotzdem arme Kirchenmäuse sind?</p>
<p>Was ist es also, was diese Dame zum Weltruhm verholfen hat? Die vermutlich einzige Musikerin, die nur mit ihrer Stimme und einer Konzertharfe Millionen begeistert? Es ist sicher nicht ihre Stimme. Die, obwohl nicht schlecht, ist nun doch als  &#8211; nunja stark gewöhnungsbedürftig anzusehen. Harfe &#8211; das schwerste übliche Konzertinstrument, weniger vom Gewicht sondern mehr vom Anforderungsgrad kann sicherlich nicht als massentauglich beschrieben werden, schon gar nicht als dominierendes oder gar einziges Instrument.<span id="more-26"></span></p>
<p>Joanna Newsom als studierte Pianistin, Harfistin und Schriftstellerin hat eine Ausbildung, die einiges erwarten lässt; ist sie wohl auch die einzige klassisch ausgebildete Harfistin, die im Pop-Bereich Erfolg hat.</p>
<p>Doch ist es überhaupt Pop? Die Bühne, die übrigens auf Fußbodenhöhe der untersten Sitzreihe liegt, zeigt an diesem Abend eine Konzertharfe, einen Flügel, ein kleines Schlagzeug. Später werden noch Laute, Banjo, Gitarre und zwei Violinen hinzukommen. Nein, sowas kann keim Pop sein. Doch was ist es dann? Kammermusik? Nein &#8211; zu viele Zuhörer, zu indielastig der Fan. Das Phänomen Joanna Newsom lässt sich nicht rational erklären.</p>
<p>Im Vorprogramm ein schottischer Songwriter namens Alastor Roberts, der nette, aber wenig spannende Lieder zum besten gibt &#8211; ein erschreckend gewöhnlicher Einstieg zu einem Konzert, das ungewöhnlicher kaum sein könnte.</p>
<p>Im Anschluss betritt die Künstlerin die Bühne; eine zierliche junge Frau begrüßt gut gelaunt und locker das Publikum, setzt sich an das etwa 40 Kilogramm schwere Instrument, beginnt zu spielen.</p>
<p>Ein erster Anfang auf dem Weg zur Erkenntnis. Grundsätzlich einfache Musik, Gesang, gezupfte Saiten. Das Publikum, anfangs noch unruhig, verstummt. Manche richten ihre Augen zur Harfe, andere schauen verträumt auf die enormen schwarzen Vorhänge. Die Gedanken schweifen ab, vage Bilder bauen sich vor einem auf.</p>
<p>Das typische Joanna Newsom Stück hat eine Laufzeit von 5 bis 20 Minuten. Kaum das erste Stück beendet, meldet sich der eigene Verstand wieder. Es ist erstaunlich, mit welchem Elan, welcher Kraft die Künstlerin und ihre Begleitung (Band? Orchester?) die Stücke spielen, auch im Längsten Stück sich nicht verlieren. Ein großartiger Plan, strikt befolgt, ewige Zeiten der Übung muss es gedauert haben.</p>
<p>Doch da beginnen die Musiker wieder zu spielen, der Verstand ist wie weggeblasen. Die Musik kommt wieder, füllt die Hirnwindungen aus, erzählt Geschichten, die man selber nicht versteht, nicht verstehen kann, ja auch nicht verstehen muss. 1500 Märchen schweben durch die Halle, jedem ein persönliches Märchen.</p>
<p>Es ist Kunst in ihrer höchsten Form, die sich vor einem auftut. Nichts verkopftes, was wenige verstehen. Nein, das hier erschließt sich jedem, der sich darauf einlässt. Nein &#8211; hier gibt es nichts zu verstehen. Man muss &#8211; ja man kann nicht nachdenken.</p>
<p>Und zwischen den Stücken redet sie, die diese höchste Kunst erdenkt locker und ungezwungen mit ihrem Publikum, es scheint als wäre es reiner Zufall das wir hier im Publikum und sie dort auf der Bühne sitzt. Auch in der Harfen-Stimmpause (etwa zehn Minuten dauert das) &#8211; eine fröhliche Frage-Antwort-Runde, die Musiker reden wie an der Kaffeetafel mit dem Publikum.</p>
<p>Immer mehr Musik strömt auf einen ein, immer weiter verliert sich der eigene Verstand in der Musik. Doch irgendwann hat es ein Ende, die Musiker verlassen die Bühne. 1500 Leute erheben sich aus ihren Sitzen, applaudieren minutenlang. Eine Geste die beweist, was Joanna Newsom für eine Wirkung erzielt. Eine Zugabe noch, schön wie alles andere und dann ist Schluss. Man hat gar nicht mehr darüber nachgedacht, dass ein Ende kommen würde.</p>
<p>Leicht konsterniert steht man auf, geht zum Ausgang. Noch gar nicht wieder ganz bei Verstand steht sie vor einem. Ein paar Sätze geredet, man glaubt ihr sofort, dass sie sich für einen interessiert, dass das hier für sie alles andere als Pflichterfüllung ist. Es ist die Erfüllung ihres eigenen Traums, Stück für Stück, Konzert für Konzert. Glücklich verlässt man die Halle, fährt schweigend durch das nächtliche Hamburg nach Hause, muss sich anstrengen, um auf den Verkehr zu achten statt der Erinnerungen.</p>
<p>Kurz vor Mitternacht die Erkenntnis: Es ist ihr konsequent erfüllter Traum, der die Menschen anzieht. Der Musikjournalismus schreibt gerne von der &#8216;Authentizität&#8217; von Musikern. Wie abgedroschen wirken diese Ausdrücke im Hinblick auf Joanna Newsom. Sie lebt ihren Traum, lässt die Menschheit daran teilhaben, erfüllt Millionen ihre unbewussten Träume. Immer und immer wieder.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=26</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Livemusik &#8211; heute: Sport</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=20</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=20#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 18:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kompuglobalhypermega.net/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt wenige Gruppen wie die Gruppe Sport, dessen kann man sich sicher sein. Sport haben einen großen Bekanntheitsgrad, allerdings nur innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen. Soweit so gut. Doch auch wenn Sport in Hamburg von etlichen Leuten gekannt werden, diese zu finden, scheint nicht einfach zu sein. Es war ja nicht mein erstes Sport-Konzert, und...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=20">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wenige Gruppen wie die Gruppe Sport, dessen kann man sich sicher sein.</p>
<p>Sport haben einen großen Bekanntheitsgrad, allerdings nur innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen. Soweit so gut.</p>
<p>Doch auch wenn Sport in Hamburg von etlichen Leuten gekannt werden, diese zu finden, scheint nicht einfach zu sein. Es war ja nicht mein erstes Sport-Konzert, und das selbe Bild schien sich zu wiederholen. 30 Fans und ganz viele Leute, die die Musik nicht so toll finden und sich lieber unterhalten.</p>
<p>Und nur damit das klar ist: Nach Rammstein sind Sport die lauteste Band, die ich kenne. Sie machen echt einen enormen Lärm.</p>
<p>Und auch wenn das hier Hafengeburtstag ist, und man nichtmal Eintritt zahlen muss, schien sich niemand für die Guten zu begeistern.</p>
<p>Warum denn? Die Musik ist laut, nicht auffällig besonders, aber gut gemacht. Die Texte sind intelligent, aussagekräftig&#8230;</p>
<p>Das wirds sein&#8230; die Texte. Die haben ja Sinn und Verstand. Und sie sind auf deutsch, damit man auch ja jedes Wort versteht. Ist ja widerlich, kann man sich gar nicht ohne schlechtes Gewissen zu betrinken&#8230;</p>
<p>Das Sportpublikum (also der Teil, der sich nicht gegenseitig in die Ohren geschrien hat) ist trotzdem auffällig. Keine große Bewegung findet statt, die meisten stehen ruhig auf ihrem Fleck, wiegen sich im Takt. Schließen die Augen, lassen die Schallwände auf sich wirken.</p>
<p>Der Sänger hat zudem eine sehr markante Stimme. Er singt trotzdem nicht besonders gut; dafür textet er umso besser.</p>
<p>Man merkt ihm an, dass er Spaß hat. Vermutlich braucht er die Gruppe Sport als Ausgleich zu den wunderbaren Kante, bei denen er auch spielt. Diese haben sich ja der Theatermusik zugewandt, doch je sanfter Kante werden, desto härter werden Sport. Ich finde ja beides klasse, aber es ist sicher, wie vieles, Geschmackssache.</p>
<p>Trotzdem mag Sport nicht überzeugen. Liegt es daran, dass sich eine so laute Band in einem Club einfach besser macht als unter freiem Himmel? Oder doch eher daran, dass es eiskalt ist und nieselt? Oder an den übersteuerten Lautsprechern, die die gewaltigen Tonmassen nicht mehr weiterbringen mögen? Irgendwie alles.</p>
<p>Die guten geben sich alle Mühe, doch scheinen sie selber nach gut der Hälfte ein wenig die Lust zu verlieren. Routiniert spielen sie weiter, nicht gelangweilt, aber auch nicht enthusiastisch.</p>
<p>Ich empfehle die Gruppe Sport uneingeschränkt allen Leuten, und das schon längere Zeit. Doch weder Open Air noch kleine Lautsprecher scheinen so recht zu ihnen zu passen.</p>
<p><a href="http://diegruppesport.de">http://diegruppesport.de</a><br />
<a href="http://myspace.com/diegruppesport">http://myspace.com/diegruppesport</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=20</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Livemusik &#8211; heute: Rammstein</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=14</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=14#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kompuglobalhypermega.net/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt vermutlich wenige Bands bei denen man sich solche Gedanken macht, bevor man zum Konzert geht. Denn eigentlich mag man Rammstein ja gar nicht, eigentlich sind sie für den eigenen Musikgeschmack etwas zu hart, eigentlich überschreiten sie ja die selbstgesteckten Toleranzgrenzen des guten Geschmacks und der Lautstärke. Doch trotzdem fährt man gespannt über 100...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=14">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vermutlich wenige Bands bei denen man sich solche Gedanken macht, bevor man zum Konzert geht.<br />
Denn eigentlich mag man Rammstein ja gar nicht, eigentlich sind sie für den eigenen Musikgeschmack etwas zu hart, eigentlich überschreiten sie ja die selbstgesteckten Toleranzgrenzen des guten Geschmacks und der Lautstärke.<br />
Doch trotzdem fährt man gespannt über 100 Kilometer zu einem Konzert von Rammstein, für dass man eine astronomische Summe bezahlt hat, nur um ewig weit von der Band weg zu sein und eh nix zu sehen, weil ein 2,10m-Riese vor einem ist.<br />
So sitzt man denn also im Auto, lenkt sich über die vollen Autobahnen ins ferne Kiel und mag sich nicht so recht hineintrauen; was aber vor allem daran liegt, dass die Schlange über 200 Meter lang ist.<br />
Doch die Dummheit des Menschen steigt ja bekanntermaßen exponentiell mit der Anzahl an Mitmenschen; auf der anderen Seite der Halle war die Schlange keine fünf Meter lang (ehrlich!).<br />
Und plötzlich ist man drinnen, gefangen im Grauensmodell Rammstein. Kein Weg führt hinaus, bevor nicht alle anderen drin sind. Resignierend wühlt man sich zu seinem Sitzplatz, fragt sich warum man überhaupt zugegriffen hat, wo es doch eh keine Stehplätze mehr gab und sieht zu, wie die Halle sich spärlich füllt.<br />
Man ist fast eingeschlafen, als gefühlte Ewigkeiten später vier bösartig aussehende Norweger die Bühne erklimmen, postulieren sie wären &#8220;Combichrist&#8221; und würden uns auf Rammstein vorbereiten.<br />
Das Schlagzeuglastige, von arztkonsultierungsbedürftigen Schreien untemalte Technogewummer ist Wasser auf den Mühlen des Misstrauens.<br />
Unerträglich laut wummert es durch die Halle, aufgrund der größtenteils tiefen Tonlage spürt man die Musik regelrecht in jeder Faser vibrieren. Man sitzt da, wartet darauf das es vorbei ist. Spätestens beim zweiten Mal traut man der &#8220;We&#8217;ve got one last song for you&#8221;-Ansage nicht mehr, man überlegt ernsthaft, sich ein zweites Paar Ohrstöpsel in die Ohren zu schieben um die missgebildeten Töne auszusperren.<br />
Doch so missglückt wie die Herrschaften aussehen, desto schneller machen sie Platz für die Stars des Abends.<br />
Noch lauter, noch bösartiger und vor allem noch hässlicher kommen Rammstein auf die Bühne; schlagen mit Gitarren Löcher in die Pappmachéwand und man wird von der Druckwelle der Lautstärke in den Stahlsitz gedrückt.<br />
Wenn man bei Combichrist fast rausgegangen wäre, müsste man bei Rammstein fluchtartig die Halle verlassen. doch nein, inzwischen bis unters Dach mit über 12.000 anderen Leuten gefüllt, denkt niemand daran, zu gehen.<br />
Egal ist, dass man sich die Hörnerven durchtrennen möchte, egal dass die Luft ab der zweiten Feuerwerkseinlage fast schnittfest ist. man sitzt da, hört sich selber nicht mehr husten und starrt auf das, was sich auf der Bühne tut.<br />
Scheiß auf den Widerwärtigkeitsgrad, der unter der Decke steht! Scheiß auf den Tinnitus!<br />
Plötzlich merkt man, dass ein Sitzplatz zwar wahnsinnig spießig ist, aber auch so seine Vorteile hat, zumindest wenn man kleiner als 1,85m ist. Man sieht alles, man will alles sehen.<br />
Wahnsinnig laut, textlich alle Grenzen überschreitend sprengen sich die sechs älteren Herren dort buchstäblich selber in die Luft,; die Lichter so hell und flackernd, dass man die Augen widerwillig schließt.<br />
Als man dann gegen 22:30 in die ruhige, kalte Nacht geht, sich den Schaumstoff aus den Ohren prökelt, hat sich das Bild des eigenen Lebens für einen kurzen Moment gewandelt.<br />
Nun merkt man, wie langweilig, eintönig, wenig gefärbt und unspannend das eigene Leben ist.<br />
So setzt man sich ins Auto, fährt schweigend den weiten Weg zurück und fasst in Gedanken den Plan, in Zukunft wesentlich mehr Sachen anzuzünden.<br />
Am nächsten Tag noch ein paar Kalauer über verschiedene Dinge die in Flammen stehen, der Plan einen feurigen Blogeintrag zu schreiben; doch nicht lange und der Alltag hat einen wieder. Ohne Feuer, ohne Geschmacklosigkeiten. Grau &#8211; genau wie dieses Weblog.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=14</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Livemusik &#8211; heute: Bleech</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=12</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=12#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 18:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kompuglobalhypermega.net/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht bin ich einfach schon zu alt, aber die zunehmende Verspätung des Nachtlebens will mir ja so nun gar nicht gefallen. Früher machten die Veranstaltungsörtlichkeiten um acht auf, um neun waren alle da. Heute, scheint es, geht vor elf nirgendwo überhaupt jemand hin. In diesem Sinne war ich etwas konsterniert als ich um 22:55 Auf...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=12">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht bin ich einfach schon zu alt, aber die zunehmende Verspätung des Nachtlebens will mir ja so nun gar nicht gefallen. Früher machten die Veranstaltungsörtlichkeiten um acht auf, um neun waren alle da. Heute, scheint es, geht vor elf nirgendwo überhaupt jemand hin.<br />
In diesem Sinne war ich etwas konsterniert als ich um 22:55 Auf der Treppe zum Molotow stand, fünf Minuten vor planmäßigem Konzertbeginn.<br />
Wer um Himmels Willen kommt bitte auf diese &#8211; Entschuldigung &#8211; beknackte Idee?<br />
Nun ist das Molotow sicher ein nicht allzu lauschiges Plätzchen, aber trotzdem hätte man ja erwartet, dass man vorher schonmal reingehen und was trinken kann. Doch nix, bis 23:15 Uhr steht man sich auf der engen, rutschigen Treppe sich die Beine kaputt.<br />
Wer dann erwartet, dass bald Dinge passieren, der irrt. Man wartet und wartet. Bestaunt den Fußboden des Molotows bzw. stellt fest, dass es überhaupt einen solchen gibt. Und man trinkt. Und redet, wenn man genug Stimmvolumen aufbringen kann.<br />
Zugegeben ich war schon ziemlich müde, als um 0:35 am Sonntag früh die Vorhänge (im Molotow gibt es Vorhänge?!) vor der Bühne beiseite gezogen wurden.<br />
Und nochwas war komisch &#8211; Es war bloß komplett voll. So gar nicht Molotow-like, man kann sich um die eigene Achse drehen ohne sechs Leute schwer zu verletzen.<br />
Bleech hingegen haben nach inoffiziellen ihr drittes Konzert außerhalb Londons gespielt, das erste war 2009 beim Reeperbahn Festival im Molotow&#8230;<br />
Bleech geben ordentlich Gas und machen einen schrecklichen Lärm, sehr imposant für die beiden Damen die über 66% von Bleech ausmachen. Einen Schlagzeuger gibt es auch bei Bleech, doch haben meine 1,77m wohl nicht ausgereicht um ihn zu sehen.<br />
Bleech bleiben auf Vollgas, denn um 1:05 Uhr hallt es plötzlich &#8220;this is our last song!&#8221; und Verwunderung macht sich breit. OK, wir haben keine vier Euro bezahlt, aber 30 Minuten? Natürlich lassen sie sich nicht lumpen und legen nochmal gut dreißig Minuten an Zugaben drauf. Es ist dann schließlich nach zwei als Bleech sich durch das Publikum in den &#8220;Backstage&#8221; genannten Bretterverschlag begeben und irgendwie ist man nicht sehr entusiastisch sie zu einer weiteren Zugabe zu bewegen. Es ist schon spät, trotz des vollen Molotows schwitzt sich niemand zu Tode, wie sich das gehört, der Ventilator bläst eiskalte Winterluft ins Kellerloch.<br />
Nichts gegen Bleech, die Musik ist gut, die Frontfrauen sehen ganz schick aus &#8211; aber ein rechtes Glücksgefühl mag sich nicht ausbreiten wenn man um 2:30 auf dem U-Bahnsteig steht und nach Hause fährt. Irgendwie &#8211; hätte man doch mehr erwartet. Also steht man da und wartet &#8211; während sich gewaltige Massen partybereit über St. Pauli ergießen, augenscheinlich bereit zum Feiern. Nichts für ungut aber irgendwann ist auch mal Schluss.</p>
<p><a href="http://myspace.com/bleech">http://myspace.com/bleech</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=12</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gleichstellung in Höchstform</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=10</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=10#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 18:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kompuglobalhypermega.net/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Und zwar endlich mal in die richtige Richtung! Endlich wurde den Männern Einlass in ein Privileg gewährt, das bis jetzt nur Frauen hatten, endlich kann man als Mann die entsprechende Abteilung des Supermarktes betreten! Endlich ist sie da, die Slipeinlage für den Mann! Als ich dieses neuartige Produkt sah, musste ich erstmal lachen, doch als...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=10">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und zwar endlich mal in die richtige Richtung!<br />
Endlich wurde den Männern Einlass in ein Privileg gewährt, das bis jetzt nur Frauen hatten, endlich kann man als Mann die entsprechende Abteilung des Supermarktes betreten!<br />
Endlich ist sie da, die Slipeinlage für den Mann!<br />
Als ich dieses neuartige Produkt sah, musste ich erstmal lachen, doch als ich damit fertig war fiel mir ein, dass es zwar ungewöhnlich, aber im Grunde gar nicht so daneben ist. Schließlich gibt es auch Männer, die &#8211; nunja ein Problemchen haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=10</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>30 Tage absoluter Wahnsinn! Der NaNoWriMo 2009 &#8211; Ein Fazit</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=8</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=8#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 18:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiberei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kompuglobalhypermega.net/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[Ich weiß echt nicht, was mich dazu geritten hat, teilzunehmen. Denn ehrlich: Der Monat war furchtbar! 16 von 30 Tagen habe ich kein Wort geschrieben, bin zwar meist sterbensmüde aber mit einem immer stärker werdenden Schuldgefühl ins Bett gegangen. Und dann habe ich 70% aller Wörter an vier Tagen zusammengestottert. Und genauso sehen diese Wörter...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=8">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß echt nicht, was mich dazu geritten hat, teilzunehmen. Denn ehrlich: Der Monat war furchtbar! 16 von 30 Tagen habe ich kein Wort geschrieben, bin zwar meist sterbensmüde aber mit einem immer stärker werdenden Schuldgefühl ins Bett gegangen. Und dann habe ich 70% aller Wörter an vier Tagen zusammengestottert. Und genauso sehen diese Wörter auch aus. jedes dritte Wort falsch geschrieben, kein Plot, kaum Charaktere, und diese entwickeln sich nicht einmal.<br />
Um es kurz zu machen: Das, was ich da geschrieben habe, ist deutlich schlechter geworden als befürchtet. Ich habe keinerlei Disziplin aufbringen können, weiter zu schreiben. Meine schulischen Leistungen haben merklich unter dem NaNoWriMo gelitten. OK man könnte jetzt sagen, diese vier Wochen? Ja, denn diese vier Wochen machen 70% der gesamten Schulzeit im Halbjahr aus.<br />
Ich musste gegen Ende, nur um das Ziel zu erreichen, auf soziale Aktivitäten verzichten. Wirklich super. Da krieg ich nen Anruf von einem alten Freund, von dem ich über ein Jahr nichts gehört hab und muss absagen, weil ich ein schlechtes Buch aus Tippfehlern schreiben muss.<br />
Doch so furchtbar es auch war: Es hat auch eine gute Seite. Nach fast zwei Jahren hab ich mich mal wieder hingesetzt und meinen Kopf um ein paar Ideen ärmer gemacht. Und was soll ich sagen? Warum erst jetzt? Ich hatte total vergessen, wie viel Spaß mir das macht.<br />
OK, die Ideen sind noch verbesserungswürdig. Ich habe 10.000 Wörter lang nur Sexszenen geschrieben, und die sind echt zu Haareraufen schlecht, aber auch das hatte etwas gutes. Derart explizite Sexszenen habe ich noch nie geschrieben und werde solche auch niemals an die Öffentlichkeit bringen, aber es übt doch. Die nächsten Versuche werden dann vielleicht besser.<br />
Der NaNoWriMo ist eine wunderbar verrückte Idee, sich selber zum Schreiben zu zwingen, etwas was ich bitter nötig habe. Von daher kann ich nur sagen:<br />
Ich bin froh, dass ich mich der Herausforderung gestellt habe. Der Text, den ich geschrieben habe, müsste sehr, sehr gründlich überarbeitet werden, aber das war ja nicht das einzige Ziel!<br />
Ich bin auf jeden Fall wieder dabei, wenn auch eher nicht nächstes Jahr. Ich brauche jetzt erstmal Zeit, um den Schund von diesem Jahr zu überarbeiten. Dann sehe ich weiter.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=8</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und wiedermal ein Blog&#8230;</title>
		<link>http://kompuglobalhypermega.net/?p=6</link>
		<comments>http://kompuglobalhypermega.net/?p=6#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 18:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kompuglobalhypermega.net/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[Fragt mich nicht, was in mich gefahren ist&#8230; Aber trotz allem hab ich mich zum etwa siebenundzwanzigsten Mal entschlossen, ein Weblog zu führen. Keine Ahnung wieso. Und irgendwie denke ich auch, diesmal werde ich es nicht löschen. Keine Ahnung, was ich hier schreiben werde&#8230; Mir passieren immer wieder dermaßen nervige bis lustige und interessante Dinge,...<a href="http://kompuglobalhypermega.net/?p=6">&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fragt mich nicht, was in mich gefahren ist&#8230;<br />
Aber trotz allem hab ich mich zum etwa siebenundzwanzigsten Mal entschlossen, ein Weblog zu führen. Keine Ahnung wieso.<br />
Und irgendwie denke ich auch, diesmal werde ich es nicht löschen.<br />
Keine Ahnung, was ich hier schreiben werde&#8230; Mir passieren immer wieder dermaßen nervige bis lustige und interessante Dinge, dass mir schon was einfallen wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kompuglobalhypermega.net/?feed=rss2&#038;p=6</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

